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Die für mich umfassendste und beeindruckendste Seite über artgerechte Ernährung von Katzen ist: http://www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html
Insbesondere folgender Abschnitt aus dieser Homepage hat mich sehr beschäftigt: "Warum bekommen Kleinwildkatzen in Zoos nach wie vor kein Fertigfutter, sondern frische, rohe Kost? Weil Zoologen mittlerweile festgestellt haben, dass man Wildkatzen nicht mit Fertigfutter ernähren kann, ohne dass die Tiere krank werden oder sogar sterben. Dass unsere Hauskatzen als domestiziert gelten, spielt hierbei keine Rolle, denn die Organe, der Stoffwechsel und der Verdauungstrakt haben sich durch die Domestikation nicht verändert." Die noch etwas "natürlicheren" Wildkatzen sterben also einfach so weg, wenn man ihnen eine nicht artgerechte Nahrung offeriert!.... Diese Erkenntnis ging mir nicht mehr aus dem Kopf! Stecken unsere "domestizierten" Hauskatzen das "Fertigfutter" besser weg? Ist es für einige sogar sehr gut bekömmlich (weil ein Erreichen eines ansehnlichen Alters gelegentlich vorkommt) oder werden manche Katzen “trotz” Fertigfutter alt, ähnlich dem 90 jährigen Raucher, der laut Statistik eigentlich gar nicht so alt hätte werden dürfen? Sind die vielen "neuartigen" Erkrankungen wie IBD (Inflammatory Bowel Disease - Morbus Crohn), Allergien, Diabetes etc. etwa eine allmähliche Folge der denaturierten Nahrung? Es ist schlicht und ergreifend nicht mit Gewissheit zu sagen. Man kennt für viele Tierarten den Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen nicht. Diesen Bedarf kennt man nicht einmal gesichert für den am besten untersuchten Säuger der Welt - den Mensch! Für den Menschen darf es keine "Alleinfutter-Pellets" geben, weil man eine ausreichende Versorgung aller wesentlichen Stoffe nicht garantieren kann. Um nun bei Tieren von einem Alleinfutter sprechen zu können, müsste die Futterherstellung und die Kenntnisse über die Bedarfswerte im Tiersektor besser sein als im menschlichen Bereich!.... Quelle: http://www.stuttgarter-tierschutz.de/main/dv-aktu-acht-040131.htm
Meine Katzen werden seit Anfang 2004 mit Rohfleisch ernährt. Sie sind gesund, haben ein schönes Fell, ich habe den Eindruck, dass sie nicht mehr so haaren, das Zahnfleisch ist hervorragend, der Kot "riecht" nicht. Wenn sich dieser Zustand in diesem Maß aufrecht erhalten lässt, dann würde es mich sehr freuen und mich noch mehr überzeugen...
Auf die zusätzliche Gabe von Taurin möchte ich nun noch extra hinweisen! Dazu finde ich die Ausführungen von Sonja's Website sehr schön zu lesen: http://www.wuerzburg-shop.de/Lucky-Land/ Unter "4-Pfoten-Shop" - "Gesundheit" - "Taurin" ist ein spannender Erfahrungsbericht über Beobachtungen vor und nach Taurinsupplementierung zu lesen. Wiederum möchte ich folgende Passage daraus hervorheben: "Wir wissen heute alle, daß ein Taurinmangel bei Katzen Herzkrankheiten Wenn man nun noch bedenkt, dass sich Taurin-Mangel erst nach Wochen oder Jahren in Form eines klinischen Erscheinungsbildes zeigen kann, dann wird die Wichtigkeit dieser essentieller Aminosäure (dh lebensnotwendiger Nahrungsstoff, der von außen zugeführt werden muss, weil ihn der Körper nicht selbst herstellen kann) noch deutlicher. Symptome eines klinisch manifesten Taurin-Mangels können sein:
Wer gerne noch mehr lesen möchte : http://www.tierer.unizh.ch/te_pdf/ScriptKatze.pdf (Die Ernährung der Katze) Abschließend betone ich nochmal, dass von reiner Trockenfütterung abzuraten ist, weil es in erster Linie zu viel pflanzliche Produkte (Kohlenhydrate) enthält, die einen alkalischen Urin produzieren. Katzen haben als Fleischfresser einen sauren Harn-pH! Zudem begünstigt es die Entstehung von Harnsteinen! Die Katze nimmt mit dem Trockenfutter konstant zu wenig Wasser über das Futter auf. Diesen Mangel kompensiert sie nicht durch vermehrtes Trinken. Die Folge ist eine sehr hohe Konzentration des Urins! In den genannten Links ist alles bestens erklärt! :-))) Weiterer Lesestoff ist unter Links zu finden!
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